totenstalking
Pier Paolo Pasolini

Pasolini, Pier Paolo

Filmregisseur, Autor und Lehrer (1922 – 1975)
Friedhof Casarsa della Delizia /// Region Friaul-Julisch Venetien (Italien)

„Es interessierte mich zu sehen, wie die Macht agiert, wenn sie sich von der Menschlichkeit abspaltet und sie zum Objekt macht.“ /// Pier Paolo Pasolini über Die 120 Tage von Sodom

Pier Paolo Pasolini war ein katholischer Kommunist, der die italienischen Verhältnisse und die 68er-Bewegung kritisierte. Wegen seiner Ansichten und seiner Homosexualität hatte er zeitlebens mit Anfeindungen zu kämpfen. Seine Filme wurden zensuriert, beschlagnahmt oder brachten ihn ins Gefängnis. „Obszöne Inhalte“, „Verunglimpfung der Staatsreligion“ und „Aufruf zum Ungehorsam“ sind nur einige Punkte, die man ihm vorgeworfen hat. Seine Filme polarisierten, eine Spaltung zwischen Akzeptanz und extremer Ablehnung bleibt bis heute. Die 120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodoma) ist sein letzter Film.

Pasolini wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975 auf einem Fussballplatz in Ostia erschlagen. Pino Pelosi (damals 17 Jahre) gestand den Mord und wurde verurteilt. 2005 widerruft er sein Geständnis. Pasolinis Tod ist bis heute nicht geklärt.

„Dieser Mensch hat keine Wurzeln mehr, er ist ein monströses Geschöpf des Systems, meines Erachtens ist er zu allem fähig.“ /// Pier Paolo Pasolini im Zusammenhang mit Die 120 Tage von Sodom

Gemeinfreie Fotos von sebi1.

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Dieser Beitrag wurde am 02/11/2012 um 18:07 veröffentlicht. Er wurde unter Fundstück abgelegt und ist mit , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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