totenstalking

Baudelaire, Charles

Schriftsteller und Übersetzer (1821 – 1867) /// Gr. 6
Cimetière du Montparnasse (Paris)

„Eine Folge von kleinen Willensakten liefert ein bedeutendes Ergebnis.“ /// Charles Baudelaire, Tagebücher

Der „Flaneur“ Charles Baudelaire starb am 31. August 1967 an den Folgen eines Schlaganfalls in der Pariser Klinik des Dr. Duval. Heute gilt Baudelaire als einer der wichtigsten Lyriker des 19. Jahrhunderts, doch zu seiner Zeit verdiente er wenig bis gar kein Geld mit seiner Kunst. Er galt als skandalös und bewusst provokant, er beteiligte sich an Widerständen gegen Napoleon III und schrieb in linken Zeitschriften. Mit 36 Jahren veröffentlichte er sein wohl bekanntestes Werk: Les Fleurs du Mal (Die Blumen des Bösen). Sein Leben war unter anderem für Jean-Paul Sartre ein wichtiges Leitbild für die existentialistische Philosophie der Freiheit. Walter Benjamin war ein leidenschaftlicher Übersetzer von Baudelaires Werken und schrieb in den 1930er einen Abhandlung über seine Arbeiten.

Mit ihm im Grab liegen seine Mutter Caroline Archimbaut-Dufays und sein Stiefvater Jacques Aupick.

Titelfoto von gseven und zweites Foto von Pheaton1 unter Creative Commons.

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Dieser Beitrag wurde am 30/09/2012 um 11:48 veröffentlicht. Er wurde unter Fundstück abgelegt und ist mit , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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